Trinkwasserschutz

Trinkwasserschutz auch bei der Brandbekämpfung. Gerade im Einsatz, wenn alles schnell gehen soll, muss man sich auf sein Wissen und Material verlassen können.

So steht im DVGW-Arbeitsblatt W408 im Abschnitt 5.2:

...“Die nach dem Standrohr verwendeten Geräte und Einrichtungen müssen so beschaffen sein, dass auch durch Fehlbedienungen ein Rücksaugen/ -drücken/ -fließen von Löschwasser/ -mitteln in das Trinkwassernetz ausgeschlossen ist.“

Steinfang im Feuerwehr KMR Steinfang innerhalb des
Feuerwehr KMR

Das Löschwasser mit Zusatzmitteln oder auch Löschwasser aus öffentlichen Gewässern beim Einsatz in das Trinkwassernetz gelangen kann, bestätigen Meldungen aus der Vergangenheit.

Das verunreinigte Trinkwasser stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar und kann für den Verursacher rechtliche Konsequenzen haben. Das StGB und auch die Trinkwasserverordnung ahnden Verstöße mit Haft- oder Geldstrafen.

Kennzeichnung der Fließrichtung
durch rote Storzkupplung

Sicher werden im Schadensfall die Sicherungsmaßnahmen nach dem allgemeinen Stand der Technik dargelegt werden müssen. Eine Anleitung für den praktischen Trinkwasserschutz bietet das DVGW-Arbeitsblatt W405-B1.

Hier wird der Einsatz eines Tank- bzw. Pufferbehälters mit freiem Auslauf oder ein Systemtrenner BA nach DIN EN 1717 empfohlen.

Alternativ kann die Sicherung auch über zwei Rückflussverhinderer EA nach DIN EN 1717 (je einer am Hydranten und vor der Feuerlöschkreiselpumpe) erfolgen.

Die Lösung:

Feuerwehr - Kegelmembran -
Rückflussverhinderer Typ EA

Zur sicheren Trennung der Löschwasser-
leitungen vom Trinkwassernetz:

Montage direkt am Hydranten, Standrohr
oder an der Feuerlöschkreiselpumpe

Mit integrierter Belüftung zur Verhinderung von Vakuumbildung

Steinfang aus A4 - Edelstahl

Beiderseits B - Storzkupplung mit farblich gekennzeichneter Fließrichtungsanzeige

Einsatzbereich: Kaltwasser, 10 bar

Durchsatzleistung: bei 1,5 bar ~138 m³/h

 

Rechtssicherheit durch Schulungen

Gesetze und Verordnungen regeln unsere rechtlichen Rahmenbedingungen. Das DVGW-Regelwerk als die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ ist die Grundlage für den ordnungsgemäßen Betrieb der Wasserversorgung.

Im DVGW-Arbeitsblatt W408...im Abschnitt 4.1 heißt es: „Feuerwehren sind regelmäßig zur möglichen Trinkwassergefährdung zu schulen.“

Wir sollten diese Grundlagen als Basis für unsere Entscheidungen nutzen, den Feuerwehren die Rechtssicherheit bieten und die für die Ausbildung verantwortlichen Feuerwehrleitungen vor einem Organisationsverschulden bewahren.

Gern bieten wir Ihnen im Rahmen Ihrer Ausbildungsmaßnahmen entsprechende Schulungen an.

Sprechen Sie uns an.